Liefer- und Zahlungsbedingungen

Lieferbedingungen

1. Die angegebenen Lieferzeiten stellen einen Richtwert dar und gelten im Sinne von ca. Fristen als nur annähernd vereinbart. Bei Zahlungen im Wege der Vorkasse erfolgt die Lieferung erst nach Zahlungseingang, bei Zahlungen per PayPal und auf Rechnung erfolgt die Lieferung unverzüglich.

2. Der Kunde garantiert, dass sich am Lieferort ein Empfangsbevollmächtigter zur Verfügung hält. Etwaige Besonderheiten wie eingeschränkte Öffnungszeiten, nicht ebenerdige Abladung, abweichende Lieferorte und Anlieferungshindernisse sind uns rechtzeitig, spätestens zwei Arbeitstage vor Versendung mitzuteilen. 

3. Fixgeschäfte bedürfen einer besonderen vertraglichen Vereinbarung. Gleiches gilt für vom Besteller genannte Termine oder Lieferfristen. Diese sind nur bei ausdrücklicher schriftlicher Bestätigung durch den Verkäufer verbindlich. 

Die Zusage verbindlicher Liefertermine und –fristen steht dabei stets unter dem Vorbehalt 

- der ordnungsgemäßen und rechtzeitigen Selbstbelieferung, sofern wir ein kongruentes Deckungsgeschäft nachweisen können, und

- einer positiven Bonitätsprüfung. 

4. Vom Verkäufer nicht zu vertretende, unvorhersehbare und/oder unabwendbare Umstände, die die Lieferung verhindern, verzögern oder wesentlich erschweren, befreien den Verkäufer für die Dauer ihrer Auswirkung von der Lieferpflicht und verlängern die Lieferzeit entsprechend.

Der Verkäufer ist jedoch verpflichtet den Besteller unverzüglich von den eingetretenen oder noch eintretenden Verzögerungen zu unterrichten. Der Verkäufer ist sodann berechtigt, eine Nachfrist von sechs Wochen in Anspruch zu nehmen. Nach Ablauf der Nachfrist können beide Teile vom Auftrag zurücktreten.

5.  Sollte dem Verkäufer eine Lieferung an den Besteller wegen nicht erfolgter Selbstbelieferung und/oder höherer Gewalt unmöglich sein, behält sich der Verkäufer das Recht zum Rücktritt vor. Das Rücktrittsrecht kann vom Verkäufer nur dann wirksam ausgeübt werden, wenn er den Besteller unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit der Ware informiert und ihm bereits erfolgte Gegenleistungen unverzüglich erstattet. 

6. Der Gefahrübergang auf den Besteller erfolgt gemäß § 447 BGB mit der Übergabe der Ware durch den Verkäufer an das Transportunternehmen. 

7. Der Verkäufer ist zur Teillieferung berechtigt. Für eine Nachlieferung fallen zusätzliche Versandkosten nur an, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

8. Wird der Versand auf Wunsch oder durch Verschulden des Bestellers verzögert, so lagern wir die Waren auf Kosten und Gefahr des Bestellers. In diesem Fall steht die Anzeige der Versandbereitschaft dem Versand gleich. Hinsichtlich der Kosten ist der Verkäufer nach Ablauf von 14 Tagen berechtigt, pauschal ein Lagergeld in Höhe von 1 % des jeweiligen Warennettowertes für jeden angefangenen Monat zu berechnen, höchstens jedoch 5 % des Rechnungsbetrages. Der Nachweis und die Weiterbelastung höherer Kosten bleiben dem Verkäufer unbenommen.

9. Im Falle der Nichtabnahme kann der Verkäufer, nachdem er dem Besteller  eine Frist zur Abnahme gesetzt hat, von seinen gesetzlichen Rechten Gebrauch machen, insbesondere Schadenersatz statt der Leistung verlangen. 

10. Verlangt der Verkäufer Schadensersatz, so beträgt dieser 25% des Kaufpreises. Der Schadenersatz ist höher oder niedriger anzusetzen, wenn der Verkäufer einen höheren oder der Besteller einen geringeren Schaden nachweist. Dem Besteller bleibt neben dem Nachweis eines geringeren Schadens ebenso ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass dem Verkäufer gar kein Schaden entstanden ist.

11. Hat der Verkäufer nach den gesetzlichen Vorschriften für Verzug oder Unmöglichkeit der Lieferung Schadenersatz zu leisten, so beschränkt sich ein dem Besteller zustehender Schadenersatzanspruch auf den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses voraussehbaren Schaden, höchstens aber auf 10 % vom Wert desjenigen Teils der Gesamtlieferung, der in Folge der Verspätung bzw. Nichtlieferung nicht rechtzeitig oder nicht vertragsgemäß benutzt werden konnte. Diese Einschränkung gilt nicht, soweit der Verkäufer wegen Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit haften. Das Recht des Kunden zum Rücktritt nach fruchtlosem Ablauf einer uns gesetzte angemessenen Nachfrist bleibt unberührt. Ein dem Kunde oder uns zustehendes Rücktrittsrecht erstreckt sich grundsätzlich auch auf den noch nicht erfüllten Teil des Vertrages.

12. Die Versandkosten werden nach Gewicht und Versandeinheiten ermittelt. In der Regel versendet der Käufer die Waren per GLS, bei größeren Mengen nach Absprache mit dem Käufer per Spedition. In diesem Fall sind Euro-Ausstauschpaletten vom Käufer bereitzuhalten.

Untersuchungspflicht, Mängelrügen, Warenrücknahmen

1. Der Kunde hat die empfangene Ware unverzüglich nach Eintreffen auf Mängel und zugesicherte Eigenschaften zu untersuchen; insoweit sind die auf dem pinken Transportbegleitschreiben ausgeführten Hinweise zu beachten. Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des HGB, so gelten die den Lieferschein unterzeichnenden Personen dem Verkäufer gegenüber als zur Bestätigung des Empfangs berechtigt. Will der Besteller Mängelrüge erheben, so ist die Rüge bei offensichtlichen Mängeln nur zulässig, wenn sie unverzüglich erfolgt; für die Fristberechnung ist der Zeitpunkt der Anlieferung und der Tag des Eingangs des Rügeschreibens maßgebend. Das Handeln der Personen, welche die Ware in Empfang nehmen, hat sich der Besteller zuzurechnen. Zum Nachweis der Berechtigungen der Beanstandung ist es notwendig, dass die beanstandete Ware sich im Originalzustand der Lieferung befindet. Bei berechtigten Beanstandungen erfolgt nach unserer Wahl lediglich Nachbesserung fehlerhafter Ware, Ersatzlieferung oder Gutschrift. Zur Mängelbeseitigung hat der Besteller uns die nach billigem Ermessen erforderliche Zeit und Gelegenheit zu gewähren, andernfalls entfällt die Gewährleistung. 

2. Für Warenrücksendungen muss in jedem Fall das schriftliche  Einverständnis des Verkäufers eingeholt werden, da dieser ansonsten die Annahme der Sendung verweigern darf.

3. Erklärt sich der Verkäufer zur Rücknahme von Waren bereit, ohne hierzu verpflichtet zu sein, hat der Besteller dem Verkäufer die Ware binnen 7 Tagen auf seine Kosten und Gefahr zu übermitteln. Es wird nur Ware zurückgenommen, die originalverpackt und in ordnungsgemäßem Zustand ist. Soweit nichts anderes vereinbart ist, ist der Verkäufer berechtigt, Rücknahmekosten in Höhe von bis zu 25 % der Warennettowertes sowie anteilig angefallener Frachtkosten geltend zu machen. 

4. Die Rücknahme von Waren, die über den Online-Shop counterart gekauft wurden ist ebenso wie die Rücknahme von auf Wunsch des Bestellers eingefärbter oder sonst speziell nach Kundenwunsch konfektionierter oder gesondert angefertigter Ware ausgeschlossen, sofern dies nicht in Erfüllung einer gesetzlichen Verpflichtung erfolgen muss.

Zahlungsbedingungen

1. Bei Neukunden erfolgt die Zahlung per Vorauskasse oder per Pay-Pal. Bei diesen Zahlarten ist die Zahlung sofort mit Vertragsschluss fällig

2. Ab der zweiten Bestellung bieten wir die Zahlung per Rechnung an. 

Der Rechnungsbetrag ist, falls keine abweichenden, schriftlichen Vereinbarungen getroffen werden, innerhalb von 14 Tagen nach Gefahrübergang zu zahlen. 

Bei Überschreitung des Zahlungsziels fallen Verzugszinsen in Höhe von 8% über dem jeweiligen Basiszinssatz der europäischen Zentralbank an. Daneben werden für jede Mahnung 5,00 € fällig. Wir sind darüber hinaus berechtigt, jegliche weitere Warenlieferungen bis zum Ausgleich der Rechnungsforderung zurückzubehalten.

3. Aufrechnungsrechte stehen dem Besteller nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Verkäufer anerkannt sind. Zurückbehaltungsrechte dürfen im unternehmerischen Verkehr zudem nur ausgeübt werden, wenn sie auf dem gleichen Vertragsverhältnis und einer daraus resultierenden unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderung beruhen. 

4. Der Besteller ist nicht berechtigt, Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten. § 354a HGB bleibt unberührt. 

5. Wechsel werden von uns nicht akzeptiert. Schecks werden nur an Zahlungs statt angenommen und unverzüglich vorgelegt. Unsere Forderung gilt erst mit endgültiger Einlösung des Papiers und nach Ablauf einer etwaigen Widerrufsfrist als bezahlt.